Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

 

 

Freiheit will errungen sein

 

I. Zwei Gesetze der Freiheit

II. Freiheit ist möglich

 

                                                      

 
I. Zwei Gesetze der Freiheit
 

Freiheit will errungen sein.  - Dieses Gesetz hat auch seine Kehrseite. Wer nicht nach Freiheit strebt, verstrickt sich immer mehr in den Fesseln seiner Unfreiheit. Ja, SEINER Unfreiheit. Freiheit oder Unfreiheit sind nicht abhängig von äußeren Umständen. Sie sind Bewusstseinszustände, für die jeder Einzelne selbst verantwortlich ist.
 
Vielleicht erscheint dir das seltsam. "Ich kann doch nichts für die äußeren Umstände", magst du
denken. Oh, doch. Wir alle kreieren gemeinsam die Welt, die Realität, in der wir leben.
Jeder Einzelne ist der Herr und Schöpfer seines Universums, ob er es weiß oder nicht.
 
In Flugschrift 1 schreibt Ulug: "Wir sind Götter in Lumpen gekleidet." Das ist buchstäblich wahr.
Jeder von uns ist Seele, absolut frei, machtvoll, weise - und reine Liebe.
Die Lumpen sind die Ketten, die wir uns selbst anlegen. Wir können sie nur selbst abstreifen.
Das ist unsere Verantwortung.
Ein spiritueller Meister unserer Zeit sagt:
 
                "Es gibt keine Begrenzung, außer der Grenzen, die du für dich selbst akzeptierst."
 
Je mehr wir uns, ob als Gruppe oder als Einzelner, von den Gesetzen der Freiheit entfernen,
je mehr wir die Göttlichen Gesetze verletzen, umso unfreier werden wir.
 
 
 
Unfreiheit ist die direkte Folge der Verletzung der Gesetze der Freiheit.
 
 
 

Andererseits können wir frei sein, wann immer wir uns wieder auf diese Gesetze besinnen und beginnen, sie zu leben: Jeder Augenblick ist ein kostbares Tor. Du kannst Hier und Jetzt beginnen. Es gibt keine Begrenzung.

 
 
 
 

Was passiert, wenn wir unfreier werden? Unser persönlicher Freiraum wird in immer größerem Maße verletzt und eingeschränkt. Wie kommt es dazu, wie kommt es, dass die Freiheit immer mehr eingeschränkt wird?

1. Wir geben unsere Freiheit(en) selbst auf für Versprechen, die nie eingehalten werden. Versprechen von mehr Sicherheit, Wohlstand, Arbeitsplätzen ...

2. Wir selbst haben zuvor den Freiraum anderer verletzt.

Der persönliche Freiraum des Einzelnen ist heilig. Ein Eindringen in den Freiraum des Anderen ist eine Verletzung des Göttlichen Gesetzes. Das Gesetz des Karma bewirkt, dass als Reaktion darauf unser Freiraum verletzt werden wird. Wir werden unfreier

Ich doch nicht! Ich mach das nicht. Ich drängele mich nie irgendwo vor, habe noch nie jemanden angerempelt, ich habe noch nie etwas illegal aus dem Internet herunter geladen, habe noch nie jemanden angelogen, ich bin noch nie dem Umsonst!-Schild hinterher gerannt, ich habe noch nie versucht, jemanden zu etwas zu überreden, war noch nie unangebracht neugierig ... Diese "kleinen" Dinge sind Symptome einer Krankheit:

Spirituelle Blindheit.

Die kleinen Dinge haben ihr Gegenstück: das Ausspionieren und die Überwachung im Großen - Big Brother.

 

 

Es gibt eine Kur für die Krankheit:

Rückbesinnung und stetiger Fokus auf die Gesetze der Freiheit. Wenn man frei sein will, ist es unabdingbar, die Gesetze der Freiheit zur Richtschnur des eigenen Handelns zu machen.

 

Richard Maybury studierte die Rechtssysteme und die Ökonomien der Vergangenheit, um zu verstehen, was gutes Recht ist und was schlechtes Recht ist. Er destillierte aus den vielen Systemen zwei Gesetze. Er fand heraus, dass, wenn die Menschen nach diesen Gesetze leben, es eine gute Gesellschaft ist, in der Gerechtigkeit regiert und In der es ein Höchstmaß an Freiheit für alle gibt.

Die Befolgung der beiden grundlegenden Gesetze, die Richard L. Maybury wiederentdeckte, ist der Weg für den Einzelnen und die Gesellschaft zurück zu Freiheit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit.

 

Die zwei Gesetze der Freiheit

1. Halte dein Wort.

    Englisch: Do all you have agreed to do. 

2. Verletze nicht den Freiraum oder das Eigentum anderer Personen.

    Englisch: Do not encroach on other persons or their property.

 

Nur mit Appellen ist nicht erreichbar, dass diese Gesetze befolgt werden. Deswegen hier drei Vorschläge, wie diese Gesetze praktisch umgesetzt werden können. Die Umsetzung mag schwierig erscheinen. Aber für nachhaltige Veränderungen braucht es eine weitgespannte Vision.

Vorschlag 1: Jede Person, die ein öffentliches Amt anstrebt, unterschreibt einen Vertrag mit der Selbstverpflichtung, die beiden Gesetze zu befolgen. Eine Verletzung des Vertrages hat entsprechende Konsequenzen. Dieser Vertrag könnte in allen Bereichen des Lebens Anwendung finden. Eine gute Sache wäre es, wenn z.B. die Medien sich verpflichten, die beiden Gesetze zu befolgen.

Vorschlag 2: Die beiden Gesetze werden in eine vom deutschen Volk frei zu bestimmende Verfassung aufgenommen.

Vorschlag 3: Die beiden Gesetze werden in eine von den europäischen Völkern frei zu bestimmende Europäische Verfassung aufgenommen.

Jetzt kommt unser Beitrag. Beginnen müssen wir selbst. Wir können von anderen nur verlangen, was wir auch selbst bereit sind zu tun. Jeder Einzelne, der eine nachhaltige Veränderung zum Besten Aller und mehr Freiheit für sich möchte, kann heute beginnen. Er kann sich für sich selbst verpflichten, diese beiden einfachen, aber so wichtigen Gesetze ab sofort zu befolgen

 

Erfahrungsbericht:

 

An einem Montag Anfang Dezember 2015 schaffte ich es nicht mehr, meine Fahrkarte zu entwerten. Ich musste rennen, um meine U-Bahn noch zu erwischen. Da ich schon nach zwei Stationen umsteigen musste, wollte ich die Karte auf dem nächsten Bahnsteig abstempeln. Die nächste U-Bahn fuhr aber schon in den Bahnhof ein. Der Stempelautomat war am anderen Ende des Bahnsteigs. Ich stieg also in die Bahn ein und fuhr die eine Station, die ich noch fahren musste. Als ich ausgestiegen war, suchte ich meine Fahrkarte aus der Brieftasche und stempelte sie am Automaten ab.

Dann ging ich zur Treppe. Dabei bemerkte ich, dass eine Punkerin, ca. 40 Jahre alt, mich seltsam anschaute. Ich überlegte, ob etwas bei mir nicht stimmt und sprach sie daraufhin an. Sie ging gar nicht auf meine Frage ein.

Punkerin: "Sie sind doch gerade mit der Bahn angekommen und wollen jetzt nach Hause." Ich nickte. "Und sie haben trotzdem gerade eine Fahrkarte aus dem Portemonnaies geholt und gelocht. Wieso machen Sie sowas?" Ich: "Vorher habe ich es nicht geschafft. Ich habe aber eine Leistung erhalten, für die ich bezahlen möchte." Die  Frau hat einen bewegten Gesichtsausdruck und sagt mit Kopfschütteln und Pausen zwischen den Sätzen: "Das ich das noch erleben darf." - "Das ist das schönste Erlebnis, dass ich in diesem Jahr hatte." - "Das werd ich meinen Freunden erzählen. Das glaubt mir keiner." Zwischen uns bildete sich ein unsichtbares Band der Liebe. Zur Verabschiedung umarmte ich die Frau. - Das war das erste Mal, dass ich eine wildfremde Frau in der Öffentlichkeit umarmte.

Dieses Erlebnis hat auch mich sehr berührt. Ich habe mir sogar die U-Bahn-Karte aufgehoben. Was es mir aber zeigte, war, wie tief verwurzelt das Wissen um die beiden obigen Gesetze ist - hier geht es um das zweite Gesetz. Mehr noch es ist eine Sehnsucht in uns, das Gute zu tun.

Mit Punk verbindet man im Allgemeinen Rebellion, Anarchie, Ablehnung aller Autoritäten, aber bestimmt nicht diese Sehnsucht, ein Gesetz zu befolgen. Aber sie ist da, tief in unseren Herzen.

 

 

 

 

Spirituelle Gesetze sind keine Fesseln,

sondern Türen in die Freiheit.

 

 

 

 

II. Freiheit ist möglich

 

Wir sind das Volk - Wind der Veränderung

 

Der Soundtrack dazu:

Scorpions - Wind Of Change (live) https://www.youtube.com/watch?v=7axdhBYkD4s  

 

Am Scheideweg

 

Der Beginn der 90iger Jahre. Alles schien möglich. Aufbruchsstimmung all überall.

 

Doch langsam, stetig und Schritt für Schritt erhoben Unfreiheit, Unterdrückung und Repression im vereinten Deutschland ihr hässliches Haupt. Heute gleicht die BRD in erstaunlichem Maße der DDR kurz vor ihrem Untergang:

Politiker, die sich dem Volk entfremdet haben, ja, die Krieg gegen das eigene Volk führen; und  Medien, Kultur, und Wissenschaft, sie alle ziehen am gleichen Strang. Das Volk wacht auf, es will die alten Spiele nicht mehr. Whistleblower und Truther beschreiben im Internet, was wirklich geschieht, Montagsdemos in den Städten - Eine erste sanfte Brise weht.

 

 

 

Die Welt ist an einem Scheideweg angelangt. Einerseits hat sich das Bewusstsein seit den 1960iger Jahren und dann noch einmal seit 1989 enorm entfaltet, andererseits haben sich die Menschen immer weiter vom Handeln in Übereinstimmung mit dem göttlichen Gesetz entfernt. Chaos und Negativität nehmen als Folge rapide zu.

 

Doch der Wind beginnt zu wehen.

 

Wie geht es weiter?

Diese Schlüsselfrage markiert die Wegscheide, an der wir alle jetzt stehen.

Es gibt die unterschiedlichsten Antworten auf die Frage. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Herangehensweisen an die zu lösenden Probleme. Die einen sehen die Lösung im Kampf gegen die Herrschenden und im Umsturz des Systems. Die anderen sehen, dass man zuallererst sich selbst verändern muss, wenn man die Welt verändern möchte. Der erste Weg setzt auf Aktion, der zweite vertraut auf einen Bewusstseinswandel.

Alles, was wir im täglichen Leben nutzen, entstand aus einer Idee. Eine Familie hat die Idee, ein Haus zu bauen. Sie geht zu einem Architekten, der nach ihren Vorstellungen die Pläne entwickelt. Die Gewerke beginnen mit dem Bau - bis zur Schlüsselübergabe.

 

 

Veränderung muss von Innen nach Außen geschehen. Wenn man die Verhältnisse nachhaltig ändern möchte, ist es  unabdingbar, zuerst die dafür notwendigen geistigen Prinzipien in den Fokus zu nehmen; und diese Prinzipien zur Richtschnur des eigenen Handelns zu machen.

 

 

Scheideweg 2016

 Was wir brauchen ist Veränderung, die weit über das hinausgeht, was der November vor  27 Jahren bewirkte.

 

Freiheit ist möglich.